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News rund um das Thema Kunststoffrecycling
Dez. 2018
 
Liebe/r Leser/in,

unser Newsletter hatte eine lange Pause, weil wir sehr beschäftigt waren. mtm ist im Jahr 2016 Mitglied der Borealis-Unternehmensgruppe geworden. Für unsere Kunden hat sich damit schon einiges geändert: Unsere Produktpalette ist breiter geworden, unsere Kapazitäten wachsen. Die Ansprechpartner sind prinzipiell dieselben geblieben, die Lieferqualität und -konstanz ebenso. Mittelfristig werden aber auch Sie weitere Vorteile zu spüren bekommen, die die enge Partnerschaft mit dem großen und erfahrenen Polyolefinhersteller mit sich bringt: Ein zusätzlich erweitertes und vielseitigeres Angebot und eine verbesserte Qualität unserer Produkte. Einen großen Schritt in diese Richtung haben wir gemeinsam mit Borealis kürzlich gemacht: Mit einer Investition von 15 Millionen Euro konnten wir unsere Produktionskapazität um rund 20.000 Tonnen erweitern. Darüber hinaus fließen erheblich Anstrengungen in eine Verbesserung der Eigenschaften unserer Recyclate, die spätestens im zweiten Quartal nächsten Jahres zum Tragen kommen wird.

Nach dem Importstopp in China, dem Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes und angesichts der knappen MVA-Kapazitäten schauen alle europäischen Nachbarn interessiert auf unser Land. Was passiert in Deutschland? Können wir Nachbarn weiterhin deutsche Kapazitäten zur Erfüllung unserer eigenen Ziele nutzen? Können wir bei den Verwertungszielen nachziehen, wenn Deutschland tatsächlich die 70 Prozent oder mehr (einschließlich PET-Getränkeflaschen aus dem Pfandsystem) erreicht? Welche deutschen Dualen Systeme werden nach ELS noch vom Markt verschwinden? Wie hilfreich ist es, wenn der deutsche Gesetzgeber jetzt schon wieder über eine Novelle des Verpackungsgesetztes nachdenkt? Wie funktioniert die Zusammenarbeit der Kunststoff-Wertschöpfungskette nun unter dem Druck der erhöhten Quoten und der Öffentlichkeit? Werden die Deutschen messbare Fortschritte erreichen?

Es hat sich viel bewegt und es bewegt sich noch einiges bei mtm. Darüber berichten wir heute in unserem Newsletter.

Es grüßen Sie herzlichst
Ihre
Torsten Meyer und Michael Scriba
 
 
mtm auf Kurs

Am 5. Juni war es soweit: Wir konnten den angekündigten Erweiterungsschritt der Produktionsanlage als vollzogen melden. Gemeinsam mit einigen geladenen Gästen aus der Region und Alfred Stern, heute Borealis CEO, sowie weiteren Vertretern des Mutterkonzerns würdigten wir den nächsten Entwicklungsschritt unseres Unternehmens.

Mit der Investition von 15 Millionen Euro konnte die Gesamtkapazität von mtm plastics und mtm compact von 60.000 auf 80.000 Jahrestonnen erhöht werden. Darüber hinaus verwenden wir das investierte Kapital in eine weitere Differenzierung und Qualitätsverbesserung unserer Produktpalette. „Der Markt fordert hochwertige Recyclate, die Neuware ersetzen können“, betonte Stern. In der schlichten Feierstunde hatte er das Engagement seines Unternehmens erläutert: „Seit 1950 wurden rund 8,3 Milliarden Tonnen Kunststoffe produziert. Nur neun Prozent davon wurden recycelt. Das muss sich ändern. Wie, das werden wir zusammen mit mtm weiterentwickeln.“, bekräftigte Stern die gemeinsame Vision. Die Vertreter regionaler Verwaltungen und Verbände unter den Gästen hörten das gern. So dankte Niels Neu, Vorstandsvorsitzender des Nordthüringer Unternehmerverbands, ausdrücklich dem CEO, dass er Wort gehalten habe. Ein Jahr zuvor hat Stern, damals noch nicht an der Spitze des Unternehmens, sondern als Executive Vice President Polyolefins auch für die Recyclingaktivitäten verantwortlich, die Weiterentwicklung der mtm versprochen.. Die Umsetzung ist nun ein deutliches Zeichen der Wertschätzung, das in der Region aufmerksam wahrgenommen wird.

Ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern von mtm setzten neben Alfred Stern auch mtm-Geschäftsführer Torsten Meyer und Günter Stephan (Borealis) in der Betriebsversammlung am selben Tag. Mit beispiellos zusätzlichem Engagement hätten die Mitarbeiter es geschafft, die Arbeiten zur Kapazitätserweiterung im laufenden Betrieb zu bewerkstelligen. Dieses sei auch ohne nennenswerte Unfälle oder Störungen gelungen, ergänzte Stern, dem generell das Ziel einer Unfallrate bei nahezu Null besonders am Herzen liegt.

Deutlich wurde auch, dass es bei dem 15 Millionen Euro Invest nicht bleiben wird. Weitere 300.000 Euro wurden bereits in Umweltmaßnahmen investiert. Konkret floss das Geld in Fischaufstiegsanlagen in der Wipper und im Mühlgraben, die das Betriebsgelände umgeben – eine Maßnahme, die auch der Freistaat Thüringen förderte. Kurzfristig sind außerdem weitere 2,5 Millionen Euro für eine Kapazitätserweiterung bei der mtm compact in Fürstenwalde vorgesehen. Dort werden derzeit aus rund 30.000 Tonnen Kunststoffabfällen, die sich für ein Recycling nicht eignen, Reduktionsmittel unter dem Markennamen Compactat® für den Einsatz in der Stahlindustrie produziert.

Foto: Alfred Stern, Borealis CEO , (li.) und mtm-Geschäftsführer Torsten Meyer (re.) bei der Betriebsbesichtigung

Circularity first

Wir lieben Kunststoffe als unverzichtbare Begleiter im täglichen Leben, die nicht hinweggedacht werden können, will man nicht letztlich größere Umweltschäden auf anderen Felder (z.B. bei Lebensmittelabfällen) verursachen. Aber: Seit Jahren hat sich bei Menge und Qualität der Kunststoffrecyclate nicht viel getan. Das muss sich und das wird sich ändern, wenn ab nächstem Jahr die geforderten Recyclingquoten mit dem Verpackungsgesetz massiv nach oben gehen. Dann werden noch einige umzudenken haben, die mit Argumenten aus der Ökobilanz Forderungen für mehr Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen begegnen. Circularity first muss künftig das Motto beim Designprozess lauten, Kreislauffähigkeit zum Markenkern von Verpackungsherstellern werden.

Mit dem Verpackungsgesetz steigt die Recyclingquote ab nächstem Jahr von derzeit 36 Prozent der lizenzierten Menge auf zunächst 58,5 Prozent und ab 2022 auf 63 Prozent. Bis zum Jahr 2025 sollen die Quoten nochmals überprüft werden. Experten schätzen, dass bei einem gleichzeitigen Anstieg der Lizenzmenge, mit dem aufgrund der bereits aktiven Zentralen Stelle Verpackungsregister zu rechnen ist, sich die derzeitige Recyclingmenge womöglich verdoppeln muss, um schließlich die 63 Prozent zu erreichen. Das ist mit dem Inputmaterial, wie wir es heute vorfinden, nicht zu schaffen. Derzeit geht knapp die Hälfte der Lizenzmenge in das werkstoffliche Recycling, in Bezug auf die Marktmenge ist es noch deutlich weniger. Doch der Anstieg der Lizenzmenge reicht nicht aus, um eine größere oder gar zielkonforme Recyclingmenge zu erreichen. Eine Studie zum Steigerungspotenzial der Recyclingmenge1) unter aktuellen Bedingungen hat ergeben, dass etwa 100.000 Tonnen derzeit nicht zu recycelnde Verpackungen durch relativ geringfügige Änderungen am Design recyclingfähig gemacht werden könnten. Optimierungen bei der Sammlung und Sortierung heben laut der Studie ein weiteres zusätzliches Potenzial von 120.000 Tonnen für das Recycling. Doch selbst wenn diese insgesamt 220.000 Tonnen tatsächlich zusätzlich in den Recyclingstrom gelangen sollten, würde das nicht reichen. Für mehr recyclingfähiges Material brauchen wir ein grundsätzliches Umdenken und Handeln entlang der gesamten Kette in Richtung einer weitreichenden Standardisierung, wie sie auch der bvse fordert2):
  • Duale Systeme müssen für bessere Ausbeuten Sammlung und Sortierung optimieren und ihre Lizenzierungsmodelle so anpassen, dass recyclingfähige Verpackungen spürbar belohnt werden.
  • Die Verpackungsindustrie muss sich auf die Standardpolymere PE-LD, PE-HD, PP und PET beschränken, nur noch transparente Mono-PET-Trays zum Einsatz bringen und unvereinbare und untrennbare Komponenten (PVC, PET, Papier, PA, PVDC and EVOH) meiden.
  • Und last but not least müssen Handel und Markenartikler für Verpackungen sorgen, die restentleerbar und leicht zu sortieren sind.

All dies geschieht nur, wenn sich der Grundsatz „Circularity first“ durchsetzt und top-down im Designprozess verankert wird. Das heißt: Die Entscheider müssen als erste davon überzeugt sein! Noch gibt es dort zu viele Bremser, die argumentieren, dass die geforderten Änderungen zu mehr Materialeinsatz führen werden. Man habe doch im Sinne der Umwelt und des Gesetzgebers, der in der Abfallhierarchie die Vermeidung an erste Stelle gesetzt habe, in den letzten Jahren durch Optimierungen viel erreicht. Doch wir sagen: Wenn ach so gewichtsoptimierte Kunststoffverpackungen weiterhin im Meer landen und wir beim Recycling nicht erkennbar zulegen, haben alle verloren. Denn dann werden Verpackungen aus Kunststoff zunehmend vom Markt verschwinden. Entweder weil der Gesetzgeber immer mehr Verbote ausspricht oder weil die Verbraucher keine Kunststoffverpackungen mehr wollen und der Handel sie mit anderen Materialien ersetzt.

1) Potenziale zur Steigerung der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffverpackungen – recyclinggerechtes Design, Sortiertechnik (Prognos/GVM)
2) PM des bvse vom 1.2.2018 Kunststoffrecycler fordern weitreichende Standardisierung bei Verpackungskunststoffen


Zwischenruf

„Unsere Industrie muss umdenken“

Günter Stephan, Head of Circular Economy Solutions, Borealis

Kunststoffe werden weltweit noch sehr wenig recycelt. Damit lassen wir eine immense Ressource ungenutzt. Das ist ökologisch unvernünftig und ökonomisch kurzsichtig. Außerdem landen Kunststoffe in ungeheurem Ausmaß als Mikro- wie auch als Makropartikel in den Weltmeeren und verwandeln das gute Image dieses großartigen Werkstoffs mit seinen unendlichen Möglichkeiten zunehmend in sein Gegenteil. Nicht zuletzt deshalb sind wir aufgerufen umzudenken, um den unstrittigen Nutzen von Kunststoffen zu erhalten. Wir von der Borealis wollen an der Stelle Vorreiter und Beispielgeber sein und gemeinsam mit mtm und unserem neuen Gruppenmitglied Ecoplast den Kreislauf für mehr und mehr Polyolefine schließen. Wir sind davon überzeugt, dass im Bereich der Circular Economy enorme Chancen stecken. Der Markt fordert heute schon mehr Recyclate als angeboten werden, vor allem hochwertige Recyclingkunststoffe, die in neuen Marktsegmenten eingesetzt werden können. Hier gibt es noch einiges zu tun. Recyclinggerechtes Design lautet eine der großen Herausforderungen. Als Hilfestellung für unsere Partner in der Wertschöpfungskette haben wir mit mtm zehn allgemeine Regeln entwickelt, wie Kunststoffprodukte recyclingfähig gestaltet werden können. So kommen wir Schritt für Schritt unserem Ziel näher, Kunststoffe so weit wie möglich im Kreislauf zu führen.

Ihr
Günter Stephan
 
Design for Recycling: Ten Codes of Conduct

Die Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen ist – endlich – in den Fokus der Diskussion zur Optimierung des Kunststoffrecyclings gerückt. Mehrere Guidelines und Tools bieten anwendungsbezogene Hilfestellungen für interessierte Designer. Initiiert durch das neue Verpackungsgesetz hat auch die Zentrale Stelle Verpackungsregister sich mit dem Thema beschäftigt und eine Orientierungshilfe für Duale Systeme zur Ausrichtung der Lizenzentgelte an der Recyclingfähigkeit erarbeiten lassen . mtm hat ganz aktuell in Abstimmung mit Borealis „10 Codes of Conduct for Design for Recyclability (DfR)“ vorgelegt, die sich zum großen Teil mit den geforderten anwendungsbezogenen Standards decken. Doch in einigen Punkten sind unsere Regeln noch radikaler auf die Anforderungen des Recyclings ausgerichtet. Auf der mtm-Website stehen sie zum Download bereit.

Kunststoffverpackungen wurden über die Jahre immer komplexer. Die Designer ließen sich immer mehr und neue Funktionen der Verpackung einfallen, die oftmals sinnvoll sind. In vielen Fällen muss aber auch erlaubt sein zu fragen, ob die Verpackungsveränderung dem Verbraucher tatsächlich einen Zusatznutzen bringt. Zudem spielte es bei diesen Veränderungsprozessen oftmals keine Rolle, ob die Verpackung am Ende ihres ersten Lebens recyclingfähig wurde oder blieb. Insbesondere bei der Gewichtsreduzierung zu Lasten der Recyclingfähigkeit ging es vorrangig um Kostensenkung. Der Ressourceneffekt durch Materialeinsparungen war eine willkommene Begleiterscheinung. Das muss sich jetzt ändern. Design for Recycling steht nicht nur bei vielen Kongressen und Tagungen auf der Agenda, sondern kommt als Herausforderung auch zunehmend bei Handel und Herstellern an. Und nicht zuletzt in der Politik: Im Verpackungsgesetz, das ab 1. Januar 2019 geltendes Recht ist und bereits seit geraumer Zeit seine Schatten voraus wirft, hat der Gesetzgeber den dualen Systemen aufgetragen, in ihrer Lizenzentgeltstruktur Anreize für eine recyclinggerechtere Gestaltung zu setzen. Mit anderen Worten: Gut zu recycelnde Verpackungen sollten belohnt und schlecht zu recycelnde monetär belastet werden. Voraussetzung dafür sind verbindliche Kriterien, was die Recyclingfähigkeit ausmacht. Dazu hat vor kurzem die Zentrale Stelle Verpackungsregister, die auf der Grundlage des neuen Verpackungsgesetzes das Monitoring für das Verpackungsrecycling übernimmt, eine Orientierungshilfe vorgelegt. Als Minimalkonsens sind darin Mindeststandards festgelegt, die nicht unterschritten werden dürfen. Bereits im Juni nächsten Jahres müssen die dualen Systeme berichten, wie es um die Umsetzung steht. Hier wird es darum gehen, ob die Lizenzgebühren wirklich spürbar differenziert werden, damit die gewünschten Effekte erreicht werden.

Neben dieser quasi behördlichen Initiative gibt es eine Reihe weiterer Aktivitäten, Informationen und praktischen Hilfen zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Bereits seit einigen Jahren können Verpackungsdesigner ihre Produktidee auf ihre Recyclingfähigkeit selbst überprüfen. Unter www.recyclass.eu werden Verpackungsdesigns anhand eines einfachen Multiple-Choice-Verfahrens hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit klassifiziert. Ein ganz ähnliches Instrument entwickelt ein von der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen initiierte „Runder Tisch Eco Design“. Ein daraus hervorgegangener Leitfaden durchläuft derzeit einen Testlauf. Am Ende soll er bereits für die erste Phase der Ideenfindung Hinweise geben und eine umfangreiche Toolbox zur praktischen Anwendung bieten. Auch an der Entwicklung dieser beiden Instrumente war mtm beteiligt.

Ganz aktuell ist eine Aufstellung von zehn griffigen Kodizes für ein recyclinggerechtes Design, die mtm gemeinsam mit Borealis und in Abstimmung mit vielen weiteren Branchenvertretern erstellt hat. Sie wendet sich an alle Verpackungsexperten, die sich für den Zusammenhang ihrer Designentscheidungen mit dem Kunststoffrecycling interessieren. Im Einzelnen behandeln die „10 Codes of Conduct for Design for Recyclability (DFR)“ die für das Recycling zentralen Themen wie etwa das zum Einsatz kommende Material, die Restentleerbarkeit und Trennbarkeit oder auch die Verwendung von Pigmenten, Etiketten und Papier für Marketinginformationen. Dabei gehen die Verhaltenskodizes vom Stand der Technik in Mitteleuropa aus. Auch für Regionen in Europa, in denen gebrauchte Kunststoffverpackungen für ein Recycling noch nicht gezielt eingesammelt werden, stellt DFR eine Grundvoraussetzung für den Aufbau entsprechender Sammelstrukturen dar.

Die „10 Codes of Coduct“ (nur in englischer Sprache) stehen hier zum Download bereit: www.mtm-plastics.eu/kunststoffrecycling/.

STOP – „STOP Ocean Plastics“

Die gemeinsame Initiative von Borealis und SYSTEMIQ geht in die nächste Phase. „STOP Ocean Plastics“ (STOP) steht für das Vorhaben, in Ländern mit hohen Kunststoffabfalleinträgen in die Meere in Kooperation mit lokalen Administrationen Lösungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Dazu ist bereits das erste Städtepartnerschaftsprojekt in der indonesischen 120.000 Einwohnerstadt Muncar, in Java angelaufen. Neuerdings unterstützt auch der kanadische Kunststoffhersteller Nova Chemicals das vier Millionen Euro Projekt. Veolia, Sustainable Waste Indonesia und mtm plastics unterstützen mit technischem Support.

STOP zielt darauf ab, Lösungen zur Vermeidung von Einträgen insbesondere für Länder zu entwickeln, die als Hauptverursacher identifiziert wurden. Südostasien gilt als eine solcher Regionen, in denen besonders viele Kunststoffabfälle eingetragen werden. Vor diesem Hintergrund haben sich die am Projekt STOP Beteiligten für Indonesien als erste Fokusregion entschieden. Nachdem die erste Projektphase mit Bestandsaufnahme, Machbarkeitsstudien und weiteren Vorbereitungsarbeiten inzwischen abgeschlossen werden konnte, sicherte der Hauptsponsor Borealis den Start in das Städtepartnerschaftsprojekt mit Muncar, einem wichtigen Fischerhafen in Ostjava, dessen Umgebung – Hafen, Strände und Flüsse – besonders stark mit Kunststoffabfällen verschmutzt sind.

Mit STOP verfolgen die Projektbeteiligten drei Ziele: durch verbesserte Müllsammlung und
-trennung Kunststoffemissionen in die Umwelt vermeiden, Kunststoffrecycling und den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe fördern und schließlich die lokalen Gemeinden dabei unterstützen, die negativen Auswirkungen von Kunststoffvermüllung auf die öffentliche Gesundheit, den Tourismus und die Fischerei zu reduzieren. Borealis wird diese branchenführende Initiative auch weiterhin finanzieren. Maßnahmen gegen Meeresmüll stellen in der Strategie Borealis` einen wesentlichen Schwerpunkt für gesellschaftliches Engagement und gleichzeitig einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft dar.

Mehr Information:  Video
 
 

mtm plastics GmbH

A member of the Borealis group

mtm plastics zählt zu den führenden Kunststoffrecyclingunternehmen Europas. Mit dem starken Partner Borealis an der Seite baut mtm ihre Technologieführerschaft aus und setzt sich für mehr Recycling und damit mehr Kreislaufwirtschaft ein.
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